Caledor

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Karte von Caledor
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Konzeptzeichung Caledor
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Konzeptzeichung Caledor
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Konzeptzeichung Caledor

Caledor, gelegen im Südwesten Ulthuans, ist ein spärlich besiedeltes Land, das von einer hohen Gebirgskette mit majestätischen Spitzen beherrscht wird. Versteckt zwischen diesen hoch aufragenden Gipfeln liegen geheime Täler mit saftigem Grün und unter dem steinigen Boden der ganzen Region erstreckt sich ein riesiges labyrinthartiges Höhlennetz. Das Gebirge von Caledor ist ein beeindruckender Anblick, aber das heutige Königreich ist nur noch ein schwacher Schimmer seines einstigen Glanzes.

Vor langer Zeit standen die hohen Bergspitzen von Caledor in Flammen und glühende Vulkane dominierten den Horizont. Sie spien riesige Wolken aschgrauen Rauches hoch in die Luft. Der Himmel über dem uralten Caledor war von mächtigen Drachen bevölkert. Es waren diese prächtigen und furchteinflößenden Kreaturen, die Caledor zu dem mächtigen Reich machten, das es einst war. Als die alten Hochelfen in den Krieg zogen, waren die Drachenprinzen von Caledor eines ihrer tödlichsten Instrumente. Im Sturzflug rauschten die stolzen adeligen Krieger auf dem Rücken ihrer großen Drachen in die Schlacht und vernichteten alles, was ihnen im Weg stand. Obwohl es nur wenige Drachenprinzen gab, richteten sie unter den Feinden Ulthuans furchtbare Verheerungen an.

Die Ursprünge der Drachenprinzen und ihrer einzigartigen Verbindung mit den großen geflügelten Kreaturen ihrer Heimat liegen sogar noch weiter in der Vergangenheit. Es war der legendäre Hochelfen-Magier Caledor Drachenbändiger, der seine arkane Kunst dazu benutzte, im Herzen des nahegelegenen Vauls Amboss geschmiedete Harnische zu verzaubern, und so die majestätischen Kreaturen unter seine Kontrolle brachte. Tatsächlich ist die Region nach dieser legendären Persönlichkeit benannt.

Die Dunkelelfen haben viele Gründe, Caledor zu verachten. Sie mussten den feurigen Zorn der Drachen im Kampf erleiden und Niederlagen durch mehr als einen Erben dieser Provinz hinnehmen. Der Hexenkönig wünscht sich sehnlichst, Caledor zerstört und seine Verteidiger bis zum letzten Mann erschlagen zu sehen. Um diesen Auftrag zu erfüllen, hat er den unbarmherzigen Bestienherrscher Rakarth abgestellt, den größten aller Bestienmeister der Druchii. Mit einer Armee fürchterlicher Manticore, Hydren und schwarzer Drachen unter seinem Kommando entfesselt Rakarth einen wilden Angriff auf Caledor, seine Gedanken ganz auf blutige Rache und Eroberung gerichtet.

Obwohl ihr Ruhm nun schon längst verblasst ist und ihre Drachen unter den lange ruhenden Bergen schlummern, sind die Krieger von Caledor immer noch eine Kraft, mit der man rechnen muss. Unter dem Kommando von Prinz Imrik, dem Anführer der Drachenprinzen, haben die Hochelfen ihre Streitkräfte in der Festung Tor Sethai versammelt. Die Dunkelelfen haben ihren Blick auf die uralte Zitadelle gerichtet und eine große Schlacht um die Kontrolle über dieses wichtige Bollwerk steht bevor.

Anderenorts toben Kämpfe um die Schreine der Phönixkönige, große Monumente, vor langer Zeit erbaut, um jene Herrscher des Altertums zu ehren, die aus Caledor stammten. Der gehässige Hexenkönig hat angeordnet, diese Statuen in Schutt und Asche zu legen, da diese Phönixkönige von einst in uralten Kriegen, die keine der beiden Seiten je vergessen hat, viele Dunkelelfen erschlagen haben. Für die Hochelfen ist es eine Frage der Ehre, diese Schreine und das Erbe, das sie darstellen, zu beschützen. Der Schlachtenlärm hallt nun von jeder Bergspitze und in jeder mit Schatten gefüllten Spalte von Caledor wider. Der Krieg ist gefährlich nah an Lothern, die Hauptstadt der Hochelfen, herangerückt und die Kämpfe sind auf beiden Seiten härter geworden.

Wie Wölfe auf der Jagd haben die Dunkelelfen Blut geleckt und sammeln sich nun zum Töten. In Caledor jedoch werden die Invasoren feststellen, dass die Entschlossenheit der Drachenprinzen und der Glanzgarde fast genauso unerbittlich ist wie die Berge, die sie ihr Zuhause nennen.

Quelle

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