Kislev
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Kislev, genauer die Konföderierten Staaten des Imperialen Kislev (engl. Confederated States of Imperial Kislev) liegt im Nordosten des Imperiums, und ist die nördlichste unter den „zivilisierten“ Nationen.
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Das Land
Kislev ist ein armes Land mit wenigen natürlichen Ressourcen. Es kann in drei geographische Gebiete eingeteilt werden:
- Der Wald: Der Wald besteht aus Ausläufern des Großen Waldes und des Schattenwaldes, auf schlechter, meist sandiger Erde mit wenigen lehmigen Stellen. Entlang der zahlreichen Flussläufe ziehen sich die meisten Siedlungen der Menschen, doch die Tiefe des Waldes ist meist unberührt und wird wenig betreten.
- Das Gebirge: In den Bergregionen des Landes leben meist nur wenige Menschen, doch gibt es zahlreiche Abenteurer, die die alten Zwergensiedlungen erforschen wollen, gleich ob sie auf feindliche Goblins, Orks oder auch Chaoszwerge stoßen.
- Die Steppe: Eine raue Graslandfläche östlich des Weltrandgebirges mit frostigem Klima. Früher lebten hier die Gospodari, zogen jedoch bereits vor Jahrhunderten hier fort. Heute ist das Land von den Dolgan und den Grünhäuten, darunter auch gelegentlich den Hobgoblins umkämpft.
Das Klima
Das Klima in Kislev ist für Ortsfremde schwer zu überleben, einem langen kalten Winter folgt ein kurzer Frühling, ein ebenso kurzer, heißer Sommer und ein feuchter kalter Winter. Die Temperaturen reichen zwischen -20°C und 30°C. Aufgrund der bitteren Kälte von Kislev sind meist die Pässe nur für wenige Wochen im Sommer offen. Eigentlich regnet oder schneit es fast fortlaufend in diesem nördlichsten Staat der Alten Welt. Die zahlreichen Flüsse sind die Hauptverkehrswege und größte Ressource des Landes, da die Berge trotz wertvoller Mineralien meist nicht abgebaut werden. Früher führten die Wasserstraßen auf den Flüssen auch nach Osten, doch durch die dauerhafte Belagerung durch Hobgoblins oder Chaoszwerge ist dieser Weg nun für zumindest lange Zeit verbaut. Die Pflanzen und Tierwelt ist zumindest im südlichen Teil der des Imperiums ähnlich, auch wenn im Norden überwiegend felltragende Tiere und Rentiere ihre Heimat finden. Die gefährlichsten Tiere sind der Wolf und der Bär, die meist jedoch nicht angriffslustig agieren, anders als der selten gesehene Riesenwolf.
Das Land grenzt im Süden und Südwesten an das Imperium und im Westen an die Krallensee, wo auch die einzige nennenswerte Straße des Reiches von Erengrad ins Imperium führt, auch wenn diese für häufige Überfälle durch Tiermenschen und Goblins bekannt ist. Die restlichen Strecken sind ausschließlich mit Schlitten oder per Boot auf dem Fluß zu befahren. Feldwege führen jedoch meist von einer der großen Städte zu den benachbarten Siedlungen und Farmen.
Tzar Igor der Schreckliche zog die Grenze Kislevs, auch wenn er die Gebiete nie beherrschte, im Norden bis an den Grenzen der Chaoswüste und Norscas, sowie über das Weltrandgebirge bis an die Trauerberge. Auch wenn es dort eine Vielzahl von festen Siedlungen gab, sind diese Gebiete heute nur wenig bewohnt, oder von normadischen Dolgan beherrscht.
Historisches
Kislev findet seinen historischen Hintergrund hier bei dem Polen des 17. Jahhunderts und den Reitervölkern aus Ungarn im Mittelalter. Man findet auch einige Gemeinsamkeiten mit dem mittelalterlichen Russland.
Quellen
- Something rotten in Kislev
- White Dwarf, deutsch, 94 (Oktober 2003) - Alliiertenkontingente aus Kislev